Unsere Produkte unterscheiden sich nicht durch Versprechen, sondern durch ihre Herkunft und Verarbeitung. Hier erklären wir, was das konkret bedeutet.
Mädesüß
Mädesüß (Filipendula ulmaria) – diese wunderbar duftende, beruhigende Pflanze feuchter Wiesen gehört seit jeher zu den am häufigsten verwendeten Heilpflanzen. Auch in unserer Familie wird sie seit vielen Generationen genutzt. Warum?
Studien zeigen, dass Mädesüß Gerbstoffe (Tannine) und Flavonoide enthält, die stark antibakteriell und entzündungshemmend wirken und nicht nur Viren und Entzündungen, sondern möglicherweise auch Tumorprozesse hemmen können.
Mädesüß ist besonders, weil er Salicylate enthält, die im Körper zu Salicylsäure umgewandelt werden können. Im Unterschied zu Aspirin (dessen Wirkstoff Acetylsalicylsäure ist) handelt es sich hierbei um natürliche Salicylsäure, die milder wirkt und den Magen weniger belastet.
Seine Wirkung ist daher mit der von Aspirin vergleichbar – jedoch sanfter und kürzer anhaltend.
Volksmedizin und wissenschaftliche Studien zeigen, dass Mädesüß folgende Wirkungen haben kann:
-
die normale Durchblutung und die Elastizität der Blutgefäße fördern sowie das Risiko der Thrombenbildung verringern
-
vor Viren schützen und – falls es dennoch dazu kommt – das Schwitzen fördern sowie erhöhte Temperatur und Fieber senken
-
verschiedene Entzündungen und Schmerzen lindern, darunter auch Gelenk- und Kopfschmerzen
-
den Schlaf und die Entspannung verbessern und Unruhe reduzieren
-
die Magenschleimhaut schützen und Durchfall stoppen – insbesondere, wenn dieser stressbedingt ist
-
die Gesundheit der Harnwege unterstützen und die Diurese fördern
-
durch ihre starke antioxidative Wirkung die Alterungsprozesse des Körpers verlangsamen
Bitte beachten Sie, dass gerade die Tinkturform es ermöglicht, dass die Wirkung der aktiven Inhaltsstoffe schneller und effizienter einsetzt.
Zane
Bei Erkrankungen sollte die Anwendung von Mädesüß mit dem behandelnden Arzt abgestimmt werden – idealerweise mit einem Arzt oder einer Ärztin mit Kenntnissen in der Phytotherapie.
Dieses Material dient nicht der Diagnose oder Behandlung von Krankheiten.
Studien & Fachliteratur anzeigen
Diese Übersicht enthält die im Beitrag herangezogenen wissenschaftlichen Quellen und Fachveröffentlichungen.
• Kosalec, I. et al. (2006).
Comparative study of antioxidative and antimicrobial activities of meadowsweet (Filipendula ulmaria) tea and extract.
• Research Journal of Pharmacognosy (RJP), 9(3), 2022: 85–106
Filipendula ulmaria (L.) Maxim. (Meadowsweet): a Review of Traditional Uses, Phytochemistry and Pharmacology.
Autori: Avishan Farzaneh, Abbas Hadjiakhoondi, Mahnaz Khanavi, Azadeh Manayi u.c.
• Phytotherapie in der Praxis – Volker Fintelmann, Rudolf Fritz Weiss.
• Hagers Handbuch der Pharmazeutischen Praxis.
-
-
Frauenmantel
Frauenmantel (Alchemilla vulgaris) - dies ist eine jener Pflanzen, denen wir es verdanken, dass wir heute hier sind. Denn unsere fernen Ur-Ur-Ur-Urgroßmütter wussten, wie man Frauenmantel richtig nutzt. Nicht umsonst ist diese Pflanze sowohl der heidnischen lettischen Göttin Māra als auch der Gottesmutter Maria gewidmet. Frauenmantel half Frauen zu überleben, erleichterte Geburten und half ihnen, auch im Alter stark zu bleiben. Es ist ein echtes Frauenkraut.