Rhodiola rosea - Rosenwurz – Quelle der Glückshormone

Rhodiola rosea - Rosenwurz – Quelle der Glückshormone

Wir bei Upmaļi sind absolute Rosenwurz-Fans – Patrioten und ein bisschen süchtig. Wir trinken ihn, essen ihn, genießen ihn und bauen ihn selbst an. Wir verarbeiten Rosenwurz in den Tees und Tinkturen unserer Marke AnnA Bergmans. Jetzt ist es an der Zeit, das Gefühl von Glück und innerer Ruhe, das Rosenwurz schenkt, auch andere erleben zu lassen.

Rosenwurz (Rhodiola rosea) ist eine Pflanze der Berge und kalten Klimazonen. Er wächst – oder wuchs – natürlich in Sibirien, Skandinavien sowie im Himalaya-, Altai- und anderen Gebirgsregionen. An vielen Orten sind die Wildbestände bereits zerstört oder ausgeplündert. Was soll man machen – Geld wollen schließlich alle. Rosenwurz ist heute sehr teuer.

Doch schon in früheren Zeiten wurde Rosenwurz hoch geschätzt – von chinesischen Kaisern und tibetischen Mönchen über Wikinger bis hin zu den indigenen Völkern Sibiriens, die ihn bis heute nutzen, so wie vor Hunderten von Jahren. Als Tee, als Aufguss – mit selbst gebranntem Schnaps übergossen – oder ganz schlicht: gekaut und gegessen, wenn Energie gebraucht wird oder um die Schwermut der langen Winter zu vertreiben.

Heute müssen diese Menschen ihre Wildbestände geheim halten, denn die gestresste moderne Welt hat Rosenwurz nahezu zur Panazee erklärt. Wer möchte nicht klüger, energiegeladener, schlanker und letztlich glücklicher sein? Deshalb werden immer neue wissenschaftliche Studien durchgeführt, die bestätigen: Ja, er ist wirksam. Ja, er funktioniert.

Was also Volksmedizin und wissenschaftliche Studien zeigen:

Rosenwurz (Rhodiola rosea)

reduziert und beugt vor  steigert, fördert und stärkt
 Nervosität, Unruhe und Ängste Wohlbefinden und Energie
Depression, Erschöpfung und Müdigkeit kognitive Fähigkeiten
 Entzündungen und oxidativen Stress

körperliche Kraft

Blutzuckerspiegel und Übergewicht Immunsystem und Stoffwechsel
Haut- und Körperalterung Herz-Kreislauf-System
Nebennieren-„Erschöpfung“ Nervensystem
hormonelle Dysbalance Nebennierenfunktion

Libido und Potenz

 

Rosenwurz  ist besonders, weil er die Glykoside Salidrosid und Rosavin enthält. Den rosigen Duft des Rosavins kann man sowohl in den AnnA Bergmans-Tinkturen als auch in den Tees wahrnehmen.

Genau die Menge dieser Inhaltsstoffe bestimmt, wie stark die Wirkung des Rosenwurz ausfällt. Es sind diese Substanzen, die das Nervensystem und das mentale Wohlbefinden stärken, Entzündungen reduzieren, die körperliche Kraft steigern und vor zahlreichen Erkrankungen schützen.

Besonders angenehm ist die Fähigkeit des Rosenwurz, die Ausschüttung des Stresshormons Cortisol zu reduzieren und gleichzeitig sanft den Spiegel der „Glückshormone“ Dopamin und Serotonin zu erhöhen.

Studien zeigen, dass dadurch Unruhe, Ängste und depressive Verstimmungen abnehmen und das Energieniveau steigt. Das Leben wird spürbar angenehmer: Die Stimmung verbessert sich, Libido und Potenz nehmen zu, Blutdruck und Blutzuckerspiegel lassen sich leichter normalisieren und Übergewicht kann reduziert werden.

Zudem steigen die kognitiven Fähigkeiten und die Gedächtnisleistung – es fällt leichter, neue Dinge zu erlernen und Aufgaben zu bewältigen, die geistige Leistungsfähigkeit erfordern.

Während Wissenschaftler immer neue Eigenschaften des Rosenwurz entdecken, steigen weltweit Nachfrage, Preise und der Umsatz von Rosenwurz-Produkten rasant. Umso wichtiger ist es zu wissen, ob das Produkt, das wir kaufen, tatsächlich Rosenwurz (Rhodiola rosea) enthält – oder lediglich eine der deutlich günstigeren anderen Rhodiola-Arten, die das wertvolle, nach Rosen duftende Rosavin nicht enthalten.

Rund 70 % der weltweit gehandelten Rosenwurz-Produkte werden tatsächlich in China hergestellt. Deshalb lohnt es sich genau hinzusehen: Woher stammt das teure Rosenwurz-Produkt? Werden dafür die letzten Wildbestände ausgeplündert? Und wie vertrauenswürdig ist der Hersteller?

Unsere Erfahrung

In unserer Familie und im Freundeskreis hat jede und jeder eigene Erfahrungen mit Rosenwurz gemacht.

Für einen von uns war er von Anfang an – und ist es bis heute – eine Unterstützung, um mit der schulischen Belastung umzugehen, sportliche Leistungen zu verbessern und vor allem Lebensfreude und innere Balance zu bewahren.  Andere in unserer Familie nutzen ihn als Tee – statt der morgendlichen Tasse Kaffee – oder als Tinktur, um Müdigkeit zu reduzieren sowie Gewicht und Blutzuckerspiegel besser zu kontrollieren. Ja, es wirkt. Auch die körperliche Leistungsfähigkeit hat sich verbessert, und vor allem stellt sich nach und nach eine ruhige, positive Grundstimmung ein.

Die Dosierung hat jedoch jede und jeder für sich selbst gefunden. Empfehlungen zur täglichen Menge von Rosenwurz variieren stark – von 200 mg (laut europäischen Pflanzenmonografien) bis zu 800 mg pro Tag.

Sehr wichtig ist es, die für sich persönlich passende Dosierung zu finden.
Bei zu hohen Dosen oder bei gleichzeitiger Einnahme von serotoninsteigernden Medikamenten ohne ärztliche Rücksprache kann es zu einem Serotonin-Überdosierungseffekt kommen (ähnlich wie bei Energydrinks). Genau das war meine erste Erfahrung, denn Menschen mit sehr niedrigem Blutdruck sollten nicht mehr als 200 mg Rosenwurz pro Tag einnehmen.

Am Abend verwenden wir unsere eigene Tinktur „Abendkräuter-Komplex“ oder einen entspannenden Tee. Das ist die sogenannte „Schaukel-Methode“:
tonisierende Pflanzen am Morgen, entspannende am Abend. Sehr effektiv.

In der ersten Woche spürt man meist nur eine leichte Zunahme der Wachheit. Nichts Besonderes. Man macht einfach weiter.
Jeden Morgen – 16 Tropfen. Andere nehmen höhere Dosen, aber zu Beginn sollte man das nicht tun.

Nach und nach begannen dann deutliche Veränderungen:
Die Stimmung verbesserte sich spürbar, Nervosität nahm ab. Ich fühlte mich deutlich ruhiger und regte mich nicht mehr über Kleinigkeiten auf. Merkwürdigerweise stresste ich mich auch bei wichtigen Dingen weniger. Der Schlaf verbesserte sich.

Das ist sehr wichtig, denn gerade im tiefen und ausreichend langen Schlaf kann sich das Gehirn von Toxinen befreien, die unter anderem mit Alzheimer in Verbindung gebracht werden.

Ich fühlte mich körperlich stärker, und in den folgenden Wochen bemerkte ich, dass sich Gedächtnis und Konzentrationsfähigkeit allmählich verbesserten. Ich konnte schneller rechnen und Pläne ausarbeiten. Angenehm!

Um die Wirkung der Rosenwurz zu spüren – insbesondere im Hinblick auf Immunsystem und Herzfunktion – sollte sie regelmäßig jeden Morgen eingenommen werden, über einen Zeitraum von 3–4 Wochen. Danach folgt eine zweiwöchige Pause, anschließend kann die Einnahme wieder für weitere 3–4 Wochen fortgesetzt werden. Wenn man keine Lust mehr darauf hat, sollte man sie nicht weiter einnehmen. Der Körper weiß selbst, was er braucht.

Ich würde Rosenwurz jedem empfehlen, sie zumindest einmal auszuprobieren, um zu verstehen, wie angenehm die Empfindungen sind, die diese Pflanze in uns auslösen kann. Nicht ohne Grund wird sie von tibetischen buddhistischen Mönchen vor Meditationen verwendet.

Die Wirkung der Rosenwurz wird weiterhin erforscht. Wichtig zu wissen ist, dass Rosenwurz bei schweren psychischen Erkrankungen oder bei gleichzeitiger Einnahme von Antidepressiva nicht verwendet werden sollte. Ebenso sollte sie nicht zusammen mit serotoninsteigernden Präparaten eingenommen werden – auch Gutes kann zu viel sein.

Ihre Wirkung während Schwangerschaft und Stillzeit ist nicht bekannt. Zu hohe Dosierungen können bei vielen Menschen Unruhe und Schlaflosigkeit auslösen.

Bei bestehenden Erkrankungen (z. B. Diabetes, Bluthochdruck u. a.) sollte die Einnahme von Rosenwurz mit dem behandelnden Arzt besprochen werden, idealerweise mit einem Arzt für Phytotherapie. Der Grund: Die aktiven Inhaltsstoffe der Rosenwurz können die Wirkung von Medikamenten verstärken.

Zu beachten ist außerdem: Liegt ein ausgeprägter Mangel an Vitaminen der B- und D-Gruppe, Omega-3-Fettsäuren, Eisen oder Magnesium vor, kann auch die Wirkung der Rosenwurz schwächer und unvollständig ausfallen.

Genießen Sie es und seien Sie glücklich!

Māra Bergmane

 

Man sollte sich stets bewusst machen, dass kein Medikament und kein Nahrungsergänzungsmittel eine ausgewogene Ernährung ersetzen kann.

Dieses Material ist nicht zur Diagnose oder Behandlung von Krankheiten bestimmt.

Studien & Fachliteratur anzeigen

Diese Übersicht enthält die im Beitrag herangezogenen wissenschaftlichen Quellen und Fachveröffentlichungen.

      Yonghong Li et al.
Rhodiola rosea L.: an herb with anti-stress, anti-aging, and immunostimulating properties for cancer chemoprevention.

      Gerbarg, P.L., Brown, R.P.
(Open Access Article)

      Rhodiola rosea as an adaptogen to enhance exercise performance: a review of the literature.
Cambridge University Press, 2023.

      Anti-inflammatory effects of Rhodiola rosea L.: A review.
Autori: Wei-ling Pu, Meng-ying Zhang, Ru-yu Bai, u.c.

      Rhodiola rosea: A Therapeutic Candidate on Cardiovascular Diseases.
Autori: Yingqing Chen, Minli Tang, Shuo Yuan, u.c.
First published: 27 February 2022.

      The effects of Chinese herbal medicine Rhodiola rosea on preventing photoaging in keratinocytes.
Autori: Hua-en Lee, Enoch Toh, Jude C. Clapper, u.c.

      EMA/HMPC ES – Rhodiola rosea

      Bücher, A. (2003).
Rhodiola rosea: Ein natürliches Adaptogen.
Haug Verlag.

      Wagner, H. & Nörr, H. (2002).
Phytomedicine – Plant adaptogens: Rhodiola rosea in der stressmedizinischen Anwendung.

      Schmidt, U. & Müller, J. (2008).
Rhodiola rosea: Heilpflanze der traditionellen Medizin im modernen Einsatz.
Zeitschrift für Phytotherapie.

      H. Rubīne, V. Eniņa. Ārstniecības augi.(2004)

      Саракулова, И. К. (2001).
Золотой корень (Rhodiola rosea) — природный адаптоген.
Издательство: Наука.

      Бекман, Ю. Г., и Курбанов, Х. Ш. (1992).
Фармакологическое изучение родиолы розовой.
Журнал: Фармакология и токсикология.

      Баранов, С. А. (2005).
Родиола розовая и её применение в спортивной медицине.
Издательство: Медицина.
   

 

  • Frauenmantel

    Frauenmantel

    Frauenmantel (Alchemilla vulgaris) - dies ist eine jener Pflanzen, denen wir es verdanken, dass wir heute hier sind. Denn unsere fernen Ur-Ur-Ur-Urgroßmütter wussten, wie man Frauenmantel richtig nutzt. Nicht umsonst ist diese Pflanze sowohl der heidnischen lettischen Göttin Māra als auch der Gottesmutter Maria gewidmet. Frauenmantel half Frauen zu überleben, erleichterte Geburten und half ihnen, auch im Alter stark zu bleiben. Es ist ein echtes Frauenkraut.

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